11.09.2010 / Inland / Seite 16

»Wir müssen NPD bekämpfen, der Staat tut es nicht«

Berliner Antifaschisten treffen sich am Sonntag beim »Tag der Erinnerung und Mahnung«. Ein Gespräch mit Markus Tervooren

Gitta Düperthal
Markus Tervooren ist Vorstandsmitglied der Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN/BDA )

Der »Tag der Erinnerung und Mahnung«, der am Sonntag in Berlin begangen wird, soll das Gedenken an die Verfolgten des Naziregimes wach halten. Das ist also eher ein Geschichtstag für einen Blick zurück?

Der Gedenktag wurde vor 20 Jahren noch in der DDR vom Bund der Antifaschisten eingeführt – als Nachfolger des Tages der Opfer des Faschismus, der ab 1947 in der Sowjetischen Besatzungszone und später in der DDR begangen wurde. Wir Jüngeren treten in die Fußstapfen der Gründer, der Verfolgten des Naziregimes, und füllen ihn mit neuen Inhalten. Das Problem ist, daß nur noch wenige Zeitzeugen leben – wir müssen diesen Tag also zur Begegnung zwischen Jung und Alt gestalten.

Was sind dieses Jahr die wichtigsten Inhalte?

Wir bieten zum Beispiel einen antifaschistischen Fahrradkorso durch die Stadt an...

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