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03.02.2000 / Thema / Seite 0

Augen zu und durch

Das erste von Rot-Grün genehmigte Zwischenlager für abgebrannte atomare Brennstäbe soll in Lingen gebaut werden

Manfred Horn

Am nordwestlichen Rand der Republik liegt Lingen. Lingen? Wer kennt schon diese kleine Stadt im Emsland? Knapp vor der Grenze zu den Niederlanden galten Lingen und das Emsland als das Armenhaus der Region. Seit 30 Jahren wird jedoch mächtig umstrukturiert: Die Stadt hat es geschafft, zu einem Industriestandort zu werden. Gegenwärtig ist Lingen dabei, einigermaßen berühmt zu werden. Als erste Stadt mit einem von einer rot-grünen Bundesregierung genehmigten Zwischenlager. Und als erster Standort, an dem ein Zwischenlager von der überragenden Mehrheit der Bevölkerung willkommen geheißen wird.

Bereits im November 1998 hat die KKE (Kernkraftwerke Lippe-Ems GmbH) das Zwischenlager beantragt. Erst jetzt folgen bundesweit weitere Anträge von AKW-Betreibern, so daß das Genehmigungsverfahren in Lingen Pilotcharakter hat. Das auf 50 Millionen DM geschätzte teure Zwischenlager für abgebrannte atomare Brennstäbe soll auf dem Gelände des AKW Lingen entstehen. Hinter...

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