24.08.2010 / Ausland / Seite 2

Kolumbiens Guerilla will reden

Offener Brief der FARC an Union Südamerikanischer Nationen

Trotz der Ablehnung des neuen kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos haben die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) ihre Bereitschaft zur Aufnahme von Friedensgesprächen bekräftigt. In einem offenen Brief an die Union Südamerikanischer Nationen (UNASUR), den die alternative Nachrichtenagentur ANNCOL am Montag veröffentlichte, bekräftigen die Guerilleros, daß ihr Ziel »Frieden mit sozialer Gerechtigkeit« sei, nicht »Krieg um des Krieges Willen«. Frühere Friedensgespräche seien nur deshalb nicht erfolgreich gewesen, weil »die Oligarchien keine Veränderung der ungerechten politischen, sozialen und Wirtschaftsstrukturen« akzeptieren wollten, die der Grund für den Kampf der FARC seien. An die Staatschefs der südamerikanischen Länder gerichtet, schreibt das FARC-Sekretariat, die oberst...

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