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21.08.2010 / Inland / Seite 4

Die schmutzige Seite der Stadtplanung

Gentrifizierung: Andrej Holm legt Buch über städtische Konflikte um Aufwertung und Verdrängung vor

Christian Linde
Wenn ein Begriff in den zurückliegenden Jahren Karriere gemacht hat, dann der Begriff Gentrifizierung. Wesentlichen Anteil daran hatte hierzulande die Bundesanwaltschaft, die 2007 infolge der Festnahme des Berliner Soziologen Andrej Holm weltweite Proteste auslöste. Während sich die Vorwürfe gegen den Wissenschaftler, Mitglied der linksautonomen »militanten gruppe« zu sein, mittlerweile in Luft aufgelöst haben, ist die bis dato eher auf Expertenkreise beschränkte Debatte in die Mitte der Gesellschaft gerückt.

Kaum eine Auseinandersetzung um steigende Mieten und Verdrängung von ärmeren Bevölkerungsgruppen aus ihren Kiezen, ob im Bremer »Viertel«, in der Schanze in Hamburg oder Berlin-Prenzlauer Berg kommt mehr ohne das Reizwort »Gentrifizierung« aus. Was darunter zu verstehen ist, hat der Sozialwissenschaftler nun in einem schmalen Bändchen zusammengefaßt. Der Titel »Wir Bleiben Alle! – städtische Konflikte um Aufwertung und Verdrängung«, weist bere...

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