07.08.2010 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Krise trifft Pazifikinseln

Gipfeltreffen auf Vanuatu beschließt stärkere Kooperation. Staaten des Verbundes leiden unter Wirtschaftsschwäche der USA

Thomas Berger
Wirtschaftliche und ökologische Themen haben den 41. Gipfel des Forums der pazifischen Inseln (PIF – Pacific Islands Forum) in Port Vila auf Vanuatu dominiert, der am Freitag zu Endes ging. Vier Jahrzehnte nach der Gründung des ozeanischen Staatenbundes – das Jubiläum steht 2011 an – soll die regionale Kooperation noch weiter ausgebaut werden. Daß dies nicht immer einfach ist, zeigte sich auch auf dem Gipfeltreffen, dem diesmal auffallend viele Spitzenpolitiker fernblieben. Australiens neue Premierministerin Julia Gillard, die im Wahlkampf steht, fehlte ebenso wie ihr Amtskollege von den Salomonen, Derek Sikua, weil an diesem Tag dort Parlamentswahlen stattfanden. Michael Somare aus Papua-Neuguinea wiederum war mit der innenpolitischen Krise in seinem Land vollauf beschäftigt. Er reist gegenwärtig durch die Provinzen, um den Bürgern zu erklären, warum das Parlament für drei Monate suspendiert ist – die Regierung hatte mit der Maßna...

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