27.01.2000 / Inland

Provokation gegen Mahnmal

Rechtsextreme mobilisieren für den kommenden Sonnabend nach Berlin. Gegenaktivitäten geplant

Zum wiederholten Male wollen Rechtsextreme gegen das geplante Holocaust-Mahnmal in Berlin demonstrieren. Bereits im September 1998 versuchte der Bund Freier Bürger (BFB) sich an einer Demonstration gegen das Mahnmal. Damals mußte massive Polizeipräsenz den Auftritt von rund 25 Rechten gegen 150 Antifaschisten durchsetzen. 1999 folgten mehrere Kundgebungen, gegen die unter anderem das BgR - Berliner Bündnis gegen Rechts - wiederholt protestierte.

Diesmal ruft ein »Nationales Aktionsbündnis Berlin« (NABB) für den kommenden Sonnabend aus Anlaß der eigentlich für den 27. Januar geplanten Grundsteinlegung zu einem Aufmarsch auf. Unter der Überschrift »Gemeinsam für ein neues Deutschland« wirbt die Initiative für ihre Aktion, zu der »alle deutschen Patrioten, egal, wo sie ihre politische Heimat sehen« eingeladen werden.

Der Aufruf wird seit Wochen vom NIT, dem Nationalen Infotelefon, und über das Internet verbreitet. Illustriert ist der Aufruf mit einer Zeichnung...

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