27.01.2000 / Inland

Erst Notbremse, dann Notlösung

Wozu BAFöG? Stiftungen und Sponsoren heißen die Zauberwörter

Oliver Schilling

Ein Befreiungsschlag sollte die Reform des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAFöG) werden, der ganz große bildungspolitische Wurf der rot-grünen Koalition. Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) und die Bündnisgrünen, die besonders auf Studierende als Wählerklientel angewiesen sind, verkauften ihre Notlösung der vergangenen Woche als Erfolg. Doch viel Mühe hat sich die Koalition mit dem Entwurf zum neuen BAFöG nicht gerade gemacht: ein paar Mark mehr für ein paar mehr Studenten. Von Reform kann schlecht die Rede sein, eher wohl von einer Anpassung an soziale Realitäten. Denn mehr als eine bloße Veränderung der Bemessungsgrenzen und der Förderungshöhe ist nicht herausgekommen. Eine BAFöG-Novelle wird es geben, aber keine Lösung der wirklichen Probleme.

Wie können ausländische Studierende ausreichend gefördert werden? Was ist mit Deutschen, die im Ausland ihr Studium beginnen? Wie können BAFöG-Empfänger die immer häufiger erhobenen Studien-, Ver...

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