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21.07.2010 / Schwerpunkt / Seite 3

Vom Gesetz gelöst

Der Fall Bruno Osuch: Eine Pressekampagne mit Hilfe der Birthler-Behörde, eine gerichtliche Rehabilitierung – und ein Skandal ersten Ranges

Thomas Hummitzsch
Anfang April 2009 erschienen kurz hintereinander in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der Welt und in der Berliner Morgenpost mehrere Artikel, in denen der Berliner Landesvorsitzende des Humanistischen Verbandes Deutschlands (HVD), Dr. Bruno Osuch, verdächtigt wurde, in den 70er und 80er Jahren Mitglied einer vom DDR-Ministerium für Staatssicherheit abgeschirmten, geheimen militärischen Terrorgruppe der DKP (auch »Gruppe Ralf Forster« oder »Gruppe Aktion« genannt) gewesen zu sein. Osuch, Jahrgang 1952, ist seit über 30 Jahren verbeamteter Lehrer für Mathematik und Gesellschaftskunde und arbeitet als Fachbereichsleiter an der Staatlichen Internationalen Schule Berlin »Nelson Mandela«. Dem HVD gehört er seit 1985 an, dessen Landesvorstand seit Herbst 1989. Seit 1999 ist er Landesvorsitzender des Verbandes. Osuch ist außerdem Mitglied in der SPD und der GEW. Kurz vor der Abstimmung zum Volksbegehren »Pro Reli«, gegen das der HVD als Mitglied in dem breite...

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