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21.07.2010 / Antifa / Seite 15

Verdächtiges Engagement

Die von der Stadt München ausgezeichnete antifaschistische Initiative a.i.d.a. wird seit zwei Jahren vom Verfassungsschutz beobachtet

Tim-Niklas Kubach
Vier Buchstaben, die in Bayern für unermüdliche Recherche und den Kampf gegen Rechtsextremismus stehen: a.i.d.a.. Das ist die Antifaschistische Informations-, Dokumentation und Archivstelle München. Es handelte sich dabei um einen eingetragenen gemeinnützigen Verein – doch das ist nun nicht mehr so, denn ihm wurde die Gemeinnützigkeit wieder aberkannt. Grund dafür ist der jährliche Bericht des Bayerischen Landesamtes für Verfassungsschutz, in dem a.i.d.a. seit 2008 genannt wird.

Seit 1990 dokumentiert der Verein Informationen von und über neokonservative, extrem rechte und faschistische Gruppierungen, sammelt Material zu Themen wie Nationalismus, Rassismus und Publikationen zum Thema Antifaschismus. Im Jahr 2008 wurde die Organisation unter anderem von der Stadt München mit dem »Förderpreis Münchner Lichtblicke« ausgezeichnet. Die von a.i.d.a. archivierten Materialien wie Bücher, Zeitungen, Zeitschriften, Broschüren, Flugblätter, Aufkleber und ande...

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