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17.07.2010 / Ausland / Seite 7

Reden statt schießen

Minimales Ergebnis des indo-pakistanischen Außenministertreffens

Hilmar König
Sicherlich waren die in das zweite Treffen der Außenminister In­diens und Pakistans gesetzten Erwartungen zu hoch gesteckt. Deshalb gab es am Freitag nach drei Tagen Gesprächen eine unverkennbare Enttäuschung in Islamabad und in Neu-Delhi. Somanahalli Mallaiah Krishna und sein pakistanischer Amtskollege Shah Mahmud Quereshi gaben sich auf der Abschlußpressekonferenz alle Mühe, das Gesicht zu wahren. »Nützlich und konstruktiv« seien die Meetings verlaufen. Krishna äußerte, die Gespräche hätten geholfen, ein »besseres Verständnis« füreinander zu entwickeln. Quereshi argumentierte, es wäre falsch zu schlußfolgern, die Treffen hätte nichts gebracht. »Vergessen wir die Geschichte nicht«, mahnte er und hatte wohl die drei indo-pakistanischen Kriege und den seit 1948 bestehenden Streit um Kaschmir im Sinn. Jedenfalls einigte man sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner, weiter miteinander zu konferieren, getreu der Erkenntnis, verhandeln ist besser als schießen...

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