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26.06.2010 / Inland / Seite 4

Diagnose: Klassengesellschaft

Regierung kürzt bei Kindern und Familien: Verbände und DGB protestieren gegen Verschärfung sozialer Ausgrenzung. Kritik auch vom Kinderärzteverband

Jana Frielinghaus
Sei Wochen verstopfen täglich Erklärungen gegen die Pläne der Bundesregierung zur »Haushaltskonsolidierung« die elektronischen Postkästen der Redaktionen. Bekanntlich sollen die Löcher, die Banken- und Euro-Rettung in die öfftentlichen Kassen gerissen haben, gestopft werden. Zahlen sollen vor allem Bezieher von Hartz IV und kleinen Einkommen – und deren Kinder. Am Freitag forderte ein Bündnis von Deutschem Gewerkschaftsbund, Sozial- und Familienverbänden die Regierung in einer Protestnote auf, »ihre zutiefst ungerechten Sparbeschlüsse zurückzunehmen«.

Insbesondere die geplante vollständige Streichung des Elterngeldes für Hartz-IV-Bezieher wird scharf kritisiert. Sie hatten schon mit der Einführung des Elterngeldes eine Halbierung der Bezüge nach Geburt eines Kindes hinnehmen müssen, da der Mindestbetrag von 300 Euro monatlich nur ein Jahr lang gezahlt wird, während zuvor alle Eltern zwei Jahre lang das Erziehungsgeld in Höhe von 300 Euro monatlich ...

Artikel-Länge: 3328 Zeichen

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