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11.01.2000 / Feuilleton / Seite 0

Ein Maler, der malt

Eine Nachlese zur Tübke-Ausstellung in Berlin

Andreas Wessel

Das vergangene Jahr wird manchem vielleicht auch durch die lebhaften zur DDR-Kunst geführten Debatten in Erinnerung bleiben. Ein Mann jedoch stand unangefochten in der Brandung der maßlosen Schmähungen und allgemeinen Abwertungen - ganz im Gegenteil konnte sich der Leipziger Maler Werner Tübke zu seinem 70. Geburtstag (am 30. Juli 1999, jW berichtete) der Lobpreisungen und Ehrungen aus Ost wie West erfreuen. Tübke erhielt unter anderem eine inzwischen beendete Retrospektive in »seinem« Panoramamuseum Bad Frankenhausen und ist mit mehreren Bildern in der Berliner Jahrhundertausstellung vertreten.

Wir verdanken es der kleinen, aber mit sicherem Gespür für Qualität agierenden Galerie Lux, daß zum Abschluß des Tübke-Jahres auch in Berlin eine Einzelausstellung mit etwa 50 Zeichnungen, Lithographien und Aquarellen zu sehen ist. In diesem Rahmen offenbart sich für manchen Betrachter eine Eigenart, die zur allgemeinen Rezeption nicht zu passen scheint. Auf den er...

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