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21.06.2010 / Inland / Seite 4

Rechtlos am Rand

In Berlin diskutierten Erwerbslose, Wissenschaftler und Christen über die Zukunft von »Hartz IV«. Diakonie will langfristig raus aus den Armutskiezen

Christian Linde
Eine Woche, nachdem Erwerbslosengruppen und Sozialinitiativen eine selbstkritische Bilanz ihrer Arbeit nach fünf Jahren Protest gegen die Arbeitsmarktreformen gezogen haben, veranstaltete das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz einen Kongreß zur Zukunft von »Hartz IV«. Unter dem Motto »Du sollst das Recht der Armen nicht beugen« zogen am Samstag Politiker, Betroffene und Vertreter aus Kirche, Gesellschaft und Politik in der Kreuzberger Heilig-Kreuz-Kirche ein Resüme und versuchten zudem, in die Zukunft zu blicken. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Fokuswoche der Nationalen Armutskonferenz zum Europäischen Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung statt.

Zu Beginn referierte der katholische Sozialethiker und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des globalisierungskritischen Netzwerks ATTAC, Friedhelm Hengsbach, über »Menschenbilder von Hartz IV«. Nach seiner Meinung handele es sich bei dem Regelwerk um mehr als ein...

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