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21.06.2010 / Feuilleton / Seite 13

Gegen die Bräsigkeit

Phantasie konkret: Zum Tod von José Saramago

Winfried B. Steinacker
Gegen die Kirche, für den Kommunismus – dieser Ansatz muß geradezu schöne Literatur nach sich ziehen. Hierfür bekam José Saramago 1998 auch als erster Portugiese überhaupt den Literaturnobelpreis. Der Sohn eines landlosen Bauern hatte stets seine eigenen Ansichten. Als er mit 25 Jahren immer noch kein erfolgreicher Schriftsteller war, wollte er kein Romancier mehr sein und wurde Lektor, Übersetzer und Journalist – unter den Bedingungen des Klerikalfaschismus des »Estado Novo« von António de Oliveira Salazar, den er nach seiner Meinung mit »bescheidenen Mitteln« bekämpfte, indem er versuchte, die Zensur zu überlisten.

Insgesamt betrachtet machte der 1922 auf einem Dorf im Herzen Portugals geborene Saramago aber keine Kompromisse. Wie er als Jugendlicher trotz hervorragender Leistungen das Gymnasium verlassen mußte und Autoschlosser wurde, flog er nach der sogenannten Nelkenrevolution von seinem Posten als stellvertretender Chefredakteur der Di...

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