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05.06.2010 / Ausland / Seite 6

Um Macht und Einfluß

Die Wahrheit über den Afghanistan-Krieg läßt sich am Vietnam-Krieg ablesen

Mumia Abu-Jamal
Ende April war es 35 Jahre her, daß der Vietnam-Krieg für die USA in heilloser Flucht endete. Dieser Kolonialkrieg ist aus der Erinnerung nicht zu löschen. Aber mit Sicherheit ist er der Krieg, den die Mehrheit der US-Bürger am liebsten für immer vergessen möchte. Das hat für viele ganz persönlich mit der hohen Todesrate unter den eigenen Soldaten und dem Verlust von Freunden und Verwandten zu tun. Das öffentlich vielbeschworene »Vietnam-Trauma« rührt aber vor allem daher, daß die große Militärmacht USA den Krieg in Vietnam verloren hat. Etwas fast Undenkbares war damit geschehen, und alle Welt fragte sich: Wie konnte es nur soweit kommen, daß ein kleines und armes Volk der Dritten Welt eine weltweit gefürchtete Supermacht schlägt? Die Antwort ist simpel: Die Vietnamesen leisteten Widerstand und weigerten sich einfach zu verlieren.

Robert McNamara war von 1961 bis 1968 US-Verteidigungsminister. Er weitete den Krieg gegen Vietnam aus und verstärkte die Tr...

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