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30.12.1999 / Ausland / Seite 0

Hoffen auf den starken Mann

Jahrestag des Friedensschlusses in Guatemala. Portillo zum ersten Nachkriegspräsidenten gewählt

Wie erwartet werden Alfonso Portillo und die rechtsgerichtete »Republikanische Front Guatemalas« (FRG) die erste Regierung seit Ende des Bürgerkrieges in dem mittelamerikanischen Land stellen. Der 48jährige Anwalt Portillo konnte in der Stichwahl am vergangenen Sonntag 68,32 Prozent der Stimmen gegenüber Oscar Berger, Bürgermeister der Hauptstadt Guatemala und Kandidat der bisher regierenden Partei des nationalen Fortschritts (PAN), für sich verbuchen.

Die Friedensabkommen, unterzeichnet vor genau drei Jahren, am 29. Dezember 1996, von dem abgewählten Präsidenten Alvaro Arzu und der Revolutionären Nationalen Einheit Guatemalas (URNG), setzten einen formalen Schlußpunkt unter 36 Jahre internen bewaffneten Konflikt, der etwa 200 000 Menschen das Leben kostete. Die URNG trat mit dem linken Wahlbündnis Allianz Neue Nation (ANN) zum ersten Wahlgang im November an und erreichte knapp zwölf Prozent der Stimmen.

Portillo, der am 14. Januar sein Amt antreten wird, v...

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