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29.05.2010 / Inland / Seite 4

Neonaziangriffe auf Wohnungen von Antifas

Jugendliche mußten ins Krankenhaus. Polizei sieht Schuld auch bei Linken

André Lenthe
In Tostedt, etwa 30 Kilometer südlich von Hamburg, sorgen Neonazis immer wieder für negative Schlagzeilen. Seit Jahren kämpft die Stadt gegen den Ruf, eine rechte Hochburg zu sein. Mit mäßigem Erfolg. Nun scheint es, als eskaliere die Gewalt. In der Nacht zum Pfingstmontag hatte eine Gruppe von etwa 15 Neonazis das Wohnhaus eines 16jährigen im Ortsteil Wistedt attackiert und sich gewaltsam Zutritt zu den Räumen verschafft. Der Jugendliche hielt sich zu diesem Zeitpunkt mit einigen Freunden in der Wohnung auf. Die vermummten und bewaffneten Angreifer schlugen wahllos auf ihre Opfer, die sie zuvor als Linke ausgemacht hatten, ein. Dabei sollen sie die jungen Leute mit Spaten und anderen mitgebrachten Schlagwerkzeugen traktiert haben. Erst nach wenigen Minuten und einer wüsten Schlägerei gelang es, die Angreifer in die Flucht zu schlagen. »Drei Jugendliche mußten nach der Attacke im Krankenhaus notversorgt werden«, berichteten Augenzeugen. »Der Flur war voll...

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