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27.05.2010 / Ansichten / Seite 8

Koreakrise

USA schlagen aggressive Töne an

Werner Pirker
Man habe keine Informationen aus erster Hand, die über die Ursache des Untergangs des südkoreanischen Kriegsschiffes »Cheonan« Aufschluß geben könnten, heißt es aus Peking. Das ist ein durchaus korrekter Standpunkt, an dem sich die westliche Diplomatie und ihr mediales Echo ein Beispiel nehmen sollten. Für die chinesische Führung sind die Behauptungen Südkoreas und der »internationalen Untersuchungskommission« zu Recht keine zuverlässigen Informationen. Denn diese Kommission, der nur Vertreter Südkoreas, der USA und Japans angehörten, kann alles andere denn als unabhängig bezeichnet werden. Diese drei Länder bilden immerhin den Kern der gegen die Koreanische DVR gerichteten Allianz.

Umgekehrt heißt das allerdings nicht, daß man den nordkoreanischen Erklärungen, das Schiff nicht angegriffen zu haben, unbedingt Glauben schenken muß. Wenngleich die von Pjöngjang bekundete Bereitschaft, sich an der Untersuchung der Unglücksursache zu beteiligen, die Unschuld...

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