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26.05.2010 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Streik gegen Entlassungen in der Türkei

Paketzulieferer UPS will gewerkschaftsfreien Raum schaffen

Eren Deniz/Nick Brauns
Seit mehr als zwei Wochen streiken Angestellte des Paketzulieferers UPS in der Türkei gegen das gewerkschaftsfeindliche Vorgehen des Konzerns. Die Streikenden in Istanbul, Izmir und Ankara fordern gemeinsam mit der Transportarbeitergewerkschaft TÜMTIS vor den Betriebs­toren die Wiedereinstellung von 76 wegen gewerkschaftlicher Betätigung entlassenen Kollegen sowie tarifliche Anerkennung.

UPS beschäftigt in der Türkei einschließlich seiner Tochtergesellschaften 4000 Menschen in Depots sowie weitere 1500 selbständige Auslieferungsfahrer. Das Unternehmen ist in 31 Provinzen der Türkei mit Filialen vertreten und liefert flächendeckend Pakete und Frachtgut aus. Zu seinen Großkunden zählen viele europäische und deutsche Konzerne wie VW, Luftfedersysteme Hannover, ZF/Auerbach, Buellhoff-Bielefeld und die Deutsche Bahn. In der Türkei ist UPS mit schwer durchschaubaren Strukturen einschließlich Subunternehmen organisiert, um Belegschaften zu spalten und schlechte...

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