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26.05.2010 / Inland / Seite 5

Kopfpauschale wird teuer

Studie: Normalverdiener zahlen deutlich drauf, bürokratischer Aufwand wäre enorm

Jörn Boewe
In kleinen Schritten will die Bundesregierung die Kopfpauschale im Gesundheitswesen einführen. Konkrete Pläne liegen bislang nicht auf dem Tisch. Zuletzt war im März von einer »Einstiegspauschale« von 29 Euro die Rede. Das Kölner Institut für Gesundheitsökonomie und klinische Epidemologie (IGKE) hat nun ausgerechnet, wie sich die Umsetzung eines solchen Vorhabens aufs Budget von lohnabhängig Beschäftigten auswirken würde. Der Studie zufolge, deren Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe der Publikation Böckler Impuls der DGB-nahen Hans-Böckler-Stiftung veröffentlicht sind, würden selbst bei einer derart »moderaten« Pauschale Beschäftigte mit geringen bis durchschnittlichen Einkommen deutlich stärker belastet werden. Dies wäre auch der Fall, »wenn im Gegenzug der Arbeitnehmer-Zusatzbeitrag von 0,9 Prozent des Lohnes entfiele«, betonen die Autoren.

So würde der Gesamtbeitrag zur Krankenversicherung den Berechnungen zufolge für Versicherte, die 1000 Euro brutto...

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