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25.05.2010 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Nervosität in Beirut

Der Libanon fürchtet aufgrund seiner horrenden Verbindlichkeiten, in den Strudel der Schuldenkrise zu geraten

Raoul Rigault
Als »Schweiz des Mittleren Ostens« galt der Libanon bis zum Beginn des 15 Jahre dauernden Bürgerkrieges im April 1975. Diese Rolle als prosperierende Drehscheibe für Handel und Finanz würde man in Beirut gern wieder spielen. Tatsächlich gab es in den vergangenen Jahren beachtliche Fortschritte auf diesem Weg. Mitten in der Weltwirtschaftskrise verzeichnete das kleine Land 2008 und 2009 laut Weltbank-Schätzungen ein Wachstum von 9,3 bzw. 8,0 Prozent. Doch plötzlich herrscht Zukunftsangst an der Levante, doch nicht wegen der auf sechs Prozent gesunkenen Wachstumsprognosen für die kommenden beiden Jahre. Die besorgten Blicke richten sich vielmehr Richtung Ägäis, denn Libanon zählt selbst zu den am höchsten verschuldeten Staaten der Welt.

»Kann der Libanon die griechische Wirtschaftskrise überstehen?«, fragte sich die englischsprachige libanesische Tageszeitung The Daily Star am 12. Mai. Auch der ehemalige Finanzminister George Corm erinnert daran, daß »Grie...

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