11.05.2010 / Schwerpunkt / Seite 3

»Die NRW-Linke würde sich nicht verweigern«

Keine grundsätzliche Ablehnung einer Regierungsbeteiligung. Ein Gespräch mit Sahra Wagenknecht

Peter Wolter
Sahra Wagenknecht, designierte stellvertretende Vorsitzende der Partei Die Linke, wurde über die nordrhein-westfälische Landesliste in den Bundestag gewählt. Sie ist wirtschaftspolitische Sprecherin ihrer Fraktion.

Ihre Partei ist mit 5,6 Prozent der Wählerstimmen knapp in den Landtag gekommen, immerhin. Viele hatten aber ein besseres Ergebnis erwartet, Sie auch?

Das ist ein sehr gutes Ergebnis, überhaupt nicht knapp. Wir müssen ja auch berücksichtigen, daß sich alle anderen Parteien auf uns eingeschossen hatten. Sie wollten uns aus dem Landtag heraushalten. An dieser Kampagne haben natürlich auch die Medien mitgewirkt, zumindest die großen wie die Westdeutsche Allgemeine Zeitung. Bei einem solchen Gegenwind kann sich unser Ergebnis durchaus sehen lassen.

Gab es überhaupt Medien, die fair berichtet haben?

Ich kann jetzt nicht über einzelne Lokalredaktionen reden. Aus eigenen Veranstaltungen weiß ich, daß es hier und da auch faire Berichte gab. Aber insges...

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