29.04.2010 / Ausland / Seite 7

Anspruch und Realität

Südasien-Gipfel in Bhutan: Auch 25 Jahre nach ihrer Gründung hat die Regionalorganisation SAARC längst nicht alle Ressourcen angezapft

Ashok Rajput, Neu-Delhi
Thimpu, die kleine Hauptstadt des Himalaja-Staates Bhutan, schmückt sich mit den Flaggen der acht Mitgliedstaaten der Südasiatischen Assoziation für Regionalkooperation (SAARC). Willkommensgrüße gelten den Staats- und Regierungschefs Afghanistans, Bangladeschs, Bhutans, Indiens, der Malediven, Nepals, Pakistans und Sri Lankas. Die Organisation feiert auf dem 16. Gipfel ihr 25jähriges Bestehen. Erstmals ist Thimpu Gastgeber. Dreimal wäre es an der Reihe gewesen, mußte aber aus Mangel an Infrastruktur verzichten. Nun, zum am Mittwoch eröffneten zweitägigen Silberjubiläum hat es endlich geklappt.

SAARC war im Dezember 1985 auf Initiative Bangladeschs in dessen Hauptstadt Dhaka aus der Taufe gehoben worden. Das ambitionierte Ziel lautete damals, die Armut zu beseitigen, den Lebensstandard für über eine Milliarde Menschen auf dem Subkontinent spürbar zu verbessern. 25 Jahre später ist die Bevölkerung um nahezu 500 Millionen gewachsen, leben noch mehr Menschen...

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