10.04.2010 / Titel / Seite 1

Griechen wehren sich

Heike Schrader, Athen
Das internationale Finanzkapital verdient weiterhin kräftig an der griechischen Krise. So ist der Abstand zwischen den Zinsen, die Deutschland für Kredite zahlen müßte und denen, die für Griechenland gelten, im Laufe der Woche auf über vier Prozentpunkte gestiegen. Gerüchte über eine unmittelbar bevorstehende Zahlungsunfähigkeit des Landes trugen dazu bei, diese Finanzierungskosten weiter zu erhöhen. Außerdem trieben sie am Freitag den Goldpreis. Und während in den Medien des Kontinents über eine Krise des Euro spekuliert wird, muß die griechische Bevölkerung zahlen.

Am Donnerstag hatte die Regierung in Athen einen weiteren Teil ihres »Sparpakets«, mit dem die Kosten für die Gewinne der Spekulanten den griechischen Lohnabhängigen aufgebürdet werden, ins Parlament eingebracht. Darin wird unter anderem der bisher gültige Freibetrag von 12000 Euro pro Steuerpflichtigem gestrichen. Zukünftig wird er nur noch bei Nachweis von anerkannten Ausgaben in entsprech...

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