30.03.2010 / Schwerpunkt / Seite 3

»Alle gesetzlichen Standards verletzt«

Internationale Solidaritätskampagne fordert vom US-Präsidenten Freilassung der fünf Kubaner. Ein Gespräch mit Graciela Ramírez

André Scheer
Die Argentinierin Graciela Ramírez ist Koordinatorin des Internationalen Komitees für die Befreiung der fünf

Sie haben eine internationale Postkartenkampagne gestartet, mit der US-Präsident Barack Obama aufgefordert werden soll, die fünf Kubaner freizulassen, die seit Jahren in US-Gefängnissen inhaftiert sind, weil sie antikubanische Gruppen in Miami unterwandert haben. Glauben Sie wirklich, daß Obama diese vielen Karten liest?

Die Postkartenkampagne wurde von zehn Nobelpreisträgern initiiert, nachdem Obama der Friedensnobelpreis verliehen wurde. Sie wollen, daß sich Obama dieser Ehre würdig erweist, aber bislang hat er das leider nicht getan. So sind diese Friedens-, Literatur- und Physiknobelpreisträger eine Stimme der Menschheit, die Gerechtigkeit für fünf kubanische Männer fordert, die niemandem geschadet und kein Verbrechen begangen haben, sondern gegen den Terrorismus gekämpft haben.

Was ist die konkrete Forderung Ihrer Kampagne?

Die Forderung an Ob...

Artikel-Länge: 4107 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €
  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    16,90 Euro/Monat Soli: 21,90 €, ermäßigt: 10,90 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe