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30.03.2010 / Ausland / Seite 7

Kurdische Medien im Fadenkreuz

Rechte und kurdische Opposition geschlossen gegen Verfassungsänderungspaket

Nick Brauns
Trotz Ankündigungen der türkischen Regierung, der kurdischsprachigen Bevölkerung der Türkei mehr Rechte zu gewähren, sind kurdischsprachige Künstler und Medien weiterhin staatlicher Verfolgung ausgesetzt. Unter dem Vorwurf der Propaganda für eine illegale Organisation wurde zu Wochenbeginn die einzige kurdischsprachige Tageszeitung der Türkei, Azadiya Welat (Freiheit für das Land), von einem Istanbuler Gericht mit einem einmonatigen Erscheinungsverbot belegt. Der Zeitung wird vorgeworfen, den inhaftierten Vorsitzenden der Arbeiterpartei Kurdistans PKK, Abdullah Öcalan, als »Führer des kurdischen Volkes« bezeichnet zu haben. Wie der Chefredakteur der Zeitung, Eser Uyansiz, mitteilte, waren mehrere dem Verbot zugrunde liegende kurdischsprachige Sätze falsch ins Türkische übersetzt worden. Im Februar war der bisherige Chefredakteur der Zeitung, Ozan Kilinc, zu 21 Jahren Haft verurteilt worden. Seinem seit Januar 2009 in Untersuchungshaft sitzenden Vorgänger ...

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