Der Schwarze Kanal
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09.12.1999 / Ausland / Seite 0

Waffenstillstand wird Makulatur

Nachbarstaaten verfolgen im Kongo-Konflikt ihre eigenen Interessen. Kämpfe wieder aufgeflammt

Anton Holberg

Die Spannungen und militärischen Auseinandersetzungen im Kongo nehmen wieder zu. Zwar hatten im Juli die Regierung der Demokratischen Republik Kongo (DRK) und die Rebellen im Osten des Landes in der sambischen Hauptstadt ein Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet. Wer den sozialen Charakter derer, die dieses Lusaka-Abkommen unterzeichnet hatten, insbesondere aber auch die wirtschaftlichen und politischen Interessen der jeweiligen Unterstützermächte jenseits der Grenzen kannte, hatte sich jedoch schon damals nur schwer der Illusion hingeben können, daß hier tatsächlich Frieden angebahnt würde.

Bereits am 27. August beschwerte sich die von Ruanda und in geringerem Maße Burundi massiv unterstützte Rebellenorganisation »Rassemblement Congolais pour la Democratie« (RCD), daß Regierungstruppen ihre Positionen rund um die Stadt Kabinda an der Straße nach Mbuji Mayi angegriffen hätten. Anfang November war es dann soweit, daß die Führer der Rebellengruppen - der ...

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