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29.03.2010 / Inland / Seite 2

»Irmer fischt Stimmen am rechten Rand«

Hessischer CDU-Politiker schürt gezielt Vorurteile gegen Moslems, Migranten und Antifaschisten. Ein Gespräch mit Janine Wissler

Gitta Düperthal
Janine Wissler ist Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Hessischen Landtag

In der aktuellen Stunde im Hessischen Landtag hat Die Linke den Vorsitzenden der CDU im Lahn-Dill-Kreis, Hans-Jürgen Irmer, kritisiert, weil er es unterläßt, öffentlich gegen rechte Gewalt Stellung zu beziehen. Woran macht sich Ihre Kritik fest?

Am 5. März gab es in Wetzlar einen Brandanschlag auf das Wohnhaus eines Kirchenmitarbeiters, der sich gegen rechts engagiert. Aller Wahrscheinlichkeit nach haben Neonazis den Anschlag verübt; die Fassade wurde zuvor mit Hakenkreuzen verschmiert. Nur weil ein Nachbar das Feuer rechtzeitig bemerkte, kam niemand zu Schaden. Es hätte jedoch auch anders ausgehen können, im Haus schliefen zu diesem Zeitpunkt Kinder. Das ist eine neue Stufe der rechten Gewalt, wenn das Leben von Menschen aufs Spiel gesetzt wird.

Aus Protest dagegen bildete sich daraufhin das Bündnis »Bunt statt Braun«, an dem sich der Oberbürgermeister von Wetzlar Wolfram Dette ...


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