29.03.2010 / Inland / Seite 5

Linksjugend müpft auf

In Frankfurt/Main tagte der 3. Bundeskongreß von [’solid]. Der Verband will sich auf Schwerpunkte konzentrieren: Bildungsstreik und Antiatomproteste

Jan Kaaskop
Der linke Jugendverband [’solid] will sich offensiver in die Debatten der Linkspartei einschalten. Deren Regierungsbeteiligungen in Berlin und Brandenburg machten deutlich, »daß die Partei von einer antikapitalistischen Praxis noch weit entfernt ist«, heißt es in dem am Samstag in Frankfurt/Main auf dem 3. Bundeskongreß der Linksjugend mit großer Mehrheit beschlossenen Leitantrag. »Deshalb bedarf es einer stärkeren Intervention nicht zuletzt durch den Jugendverband.«

Großen Raum nahm die Diskussion der 200 Delegierten über die strategische Ausrichtung des Jugendverbandes ein, der mittlerweile fast 10 000 Mitglieder zählt. Mehrere Redner kritisierten, daß längst nicht alle Mitglieder in die politische Arbeit des Verbandes integriert seien. Es wurde auch darüber diskutiert, wie er weiter ausgebaut werden kann.

Zur inhaltlichen und organisato...



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