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27.03.2010 / Thema / Seite 10

Krise und Widerstand

Marxismus u Was den Krisenopfern fehlt, ist eine orientierende Handlungsperspektive. Aufgabe von Linken ist es darum, die theoretischen Einsichten in eine Transformation der ­gesellschaftlichen Verhältnisse mit den aktuellen Problemen zu vermitteln

Werner Seppmann
Die anfänglich als Finanzkrise verharmloste neue Weltwirtschaftskrise bildet den vorläufigen Höhepunkt einer kapitalistischen Entwicklungsphase, die durch eine Steigerung der Kapitalprofitabilität, die Intensivierung der Ausbeutung und eine daraus resultierende systematische Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums von unten nach oben gekennzeichnet ist. Für die Lohnabhängigen hat die aktuelle Krise also schon eine längere »Vorgeschichte«. Sie kann als Zwischenstation eines langfristig angelegten Konfrontationskurses des Kapitals gegen die Arbeiterklasse begriffen werden, in der die soziale Spaltung verschärft und große Teile der Gesellschaft zunehmender Verunsicherung und Bedürftigkeit ausgesetzt wurden. Diese Entwicklungen sind die Symptome der Durchsetzung eines neuen kapitalistischen Verwertungsmodells, durch das versucht wird, viele den Lohnabhängigen in der kapitalistischen Prosperitätsphase der 50er und 60er Jahre gemachten Zugeständnisse wied...

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