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25.03.2010 / Inland / Seite 2

»Mich hat diese Zeitungsente überrascht«

Nach Interview mit dem Linksparteichef bewies die Neue Westfälische ungewöhnliche Phantasie. Gespräch mit Oskar Lafontaine

Peter Wolter
Oskar Lafontaine ist Bundesvorsitzender der Partei die Linke und zugleich Chef ihrer Fraktion im saarländischen Landtag

In einem Interview, das die Chefredaktion der in Bielefeld erscheinenden Zeitung Neuen Westfälischen mit Ihnen geführt hat, haben Sie nach Darstellung des Blattes »weitreichende Kompromisse« Ihrer Partei angekündigt, falls es nach der Landtagswahl am 9. Mai zu einer rot-rot-grünen Regierung kommt. Welche wären das?

Von Kompromissen war nicht ein einziges Mal die Rede. In dem von mir autorisierten Text steht kein Wort davon. Ich war überrascht, als ich diese Zeitungsente im Internet entdeckt habe.

Ich wollte vor allem deutlich machen, daß über das Wahlergebnis in NRW im Bundesrat ein weiterer Sozialabbau verhindert werden kann. Ich werde den Teufel tun und Koalitionsgespräche vorwegnehmen. Über eine eventuelle Koalition entscheidet bekanntlich der Landesverband in Nordrhein-Westfalen.

Auch wenn die Kompromisse nicht »weitreichend« sind, ...




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