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16.03.2010 / Schwerpunkt / Seite 3

Waffen für die Welt

Deutsche Militärgüter sind Exportschlager: BRD hat laut Friedensforschungsinstitut SIPRI Rüstungsexporte seit 2005 mehr als verdoppelt

Paul Grasse und Carsten Albrecht
Deutschland hat seine Rüstungsexporte seit 2005 mehr als verdoppelt. Das geht aus einer Studie des schwedischen Friedensforschungsinstituts SIPRI (Stockholm International Peace Reasearch Institute) hervor, die am Montag veröffentlicht wurde. Der Anteil der deutschen Exporte am weltweiten Rüstungsmarkt beträgt demnach elf Prozent. Damit belegt die Bundesrepublik Platz drei hinter Rußland und den USA. Hauptposten sind U-Boote und gebrauchte Panzer. Weltweit gefragt sich auch Kleinwaffen deutscher Produktion.

Die Abnehmer deutscher Rüstungsgüter sind breit über den Globus verstreut. Zu 14 Prozent geht die Kriegsware in die Türkei und zu 13 Prozent an Griechenland. Somit liefert Deutschland in großem Umfang Militärausrüstung an zwei Staaten, die sich u.a. in der Zypernfrage feindlich gegenüberstehen. Die Waffenimporte Athens stammen zu 35 Prozent aus der BRD. Eine dpa-Meldung vom Montag weist darauf hin, daß »das Geschäft mit Kriegswaffen die deutschen Werft...

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