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16.03.2010 / Inland / Seite 4

Kein Kapitalismus ohne Umweltzerstörung

Bildungsgemeinschaft SALZ diskutierte in Kassel über »Ökologie und Sozialismus«

Johannes Birk
Kapitalismus ohne Umweltzerstörung gibt es nicht«, lautete das Motto einer Konferenz der Bildungsgemeinschaft SALZ in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung am Wochenende in Kassel. Einleitend erinnerte der Soziologe Karl-Hermann Tjaden an die »ökologisch-soziale Tradition« der Kasseler Universität. »Man sollte die zum Himmel schreienden Mißstände kapitalistischer Wirtschaft mit dem Blick auf ihre Überwindung bekämpfen«, erklärte Tjaden und bestärkte die Verfechter eines »Ökosozialismus« in ihrem Ansatz, Alternativen zur aktuellen »sozialen und ökologischen Verelendung« zu entwickeln.

Winfried Wolf vom Wissenschaftlichen Beirat bei ATTAC diagnostizierte neben der Finanzkrise und der Umwelt- und Klimakatastrophe eine Krise der Realwirtschaft, der Auto- und IT-Branche, der Vermögensverteilung, des Nord-Süd-Gefälles und des Dollars. Die Umwelt- und Klimakrise erfahre durch den immer einflußreicher gewordenen Öl-, Auto- und Flugzeugbausektor eine entsch...

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