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16.03.2010 / Inland / Seite 5

Halabja: Linke fordert Entschädigung

Konzerne tragen Mitverantwortung für Giftgasangriff

Nick Brauns
Der Giftgasangriff der irakischen Luftwaffe auf die kurdische Stadt Halabja, bei dem etwa 5000 Menschen qualvoll erstickten ist 22 Jahre her. Noch immer leiden viele Überlebende nach Angaben der Bundesregierung unter physischen und psychischen Spätfolgen dieses Verbrechens. »Doch Berlin leugnet bis heute die maßgebliche Rolle der deutschen Händler des Todes«, erklärt die innenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke Ulla Jelpke zum Jahrestag des Giftgasangriffs vom 16. März 1988. Sie reagierte damit auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage ihrer Fraktion mit dem Titel »Entschädigung der Opfer des Giftgasmassakers von Halabja«.

Die Bundesregierung verschanze sich hin...

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