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15.03.2010 / Inland / Seite 4

Friedenskämpfer im Kalten Krieg

Er war ein Symbol für die politische Justiz der BRD: Vor wenigen Tagen starb der Kommunist Jupp Angenfort

Der Kommunist und Nazigegner Josef »Jupp« Angenfort ist tot. Das teilte der Antifaschistische Koordinierungskreis Düsseldorf und Neuss (Antifa-KOK) am Wochenende mit. »Wenn einer wie er geht, hinterläßt er eine Lücke, die nicht zu füllen ist«, heißt es in der Erklärung.

Angenfort wurde 1924 in Düsseldorf geboren. Im Zweiten Weltkrieg mußte er wie Tausende andere in der deutschen Wehrmacht dienen. Als Gefangener der Sowjetunion kam er 1943 in Kontakt mit der kommunistischen Idee. »Am ersten Tag der Kriegsgefangenschaft brach das ganze Lügengebäude zusammen, mit dem man uns in den Krieg und in die Schlacht gejagt hatte«, erzählte er später. Angenfort wurde Mitarbeiter einer antifaschistischen Schule für deutsche Kriegsgefangene und blieb es bis zu seiner Entlassung im Dezember 1949.

Vier Jahre nach Kriegsende kehrte Angenfort in seine Heimatstadt Düsseldorf zurück, und wurde bald darauf Vorsitzender der Jugendorganisation Frei...



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