Gegründet 1947 Donnerstag, 21. November 2019, Nr. 271
Die junge Welt wird von 2220 GenossInnen herausgegeben
15.03.2010 / Inland / Seite 2

»Westliche Agenten wurden ausgezeichnet«

»Kundschafter des Friedens« wehren sich gegen juristische Ungleichbehandlung ost- und westdeutscher Geheimdienstätigkeit. Ein Gespräch mit Dieter Popp

Lenny Reimann
Dieter Popp ist Vorsitzender der »Initiativgruppe ›Kundschafter des Friedens‹ fordern Recht«

Ihre Organisation besteht heute 15 Jahre. Warum genau wurde sie gegründet?

Am 15. März 1995 traf sich eine Reihe von Kundschaftern der Hauptverwaltung Aufklärung (HVA, der DDR-Auslandsgeheimdienst – Anm. d. Red.), die bereits aus der Strafhaft entlassen worden waren, anläßlich einer Anhörung zum sogenannten Strafverfolgungsbeendigungsgesetz im Berliner Abgeordnetenhaus. Der Gesetzentwurf wurde von der damaligen PDS zur Einbringung in den Bundestag vorbereitet.

Am Rande dieser Anhörung haben sich dann einige frühere Kundschafter, darunter auch die ehemaligen Chefs der HVA Werner Großmann und Markus Wolf, getroffen. Damals haben wir unsere Iniativgruppe gegründet, um unser Anliegen – die Forderung nach einem Ende der Kriminalisierung von Angehörigen der DDR-Geheimdienste – besser öffentlich vertreten zu können.

Wie fällt die Bilanz I...




Artikel-Länge: 4592 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €