11.03.2010 / Titel / Seite 1

Berlins Sumpf lebt

Rainer Balcerowiak
Aus der »Maserati-Affäre« um den Dienstwagen des Geschäftsführers der Berliner Treberhilfe e.V., Harald Ehlert, ist mittlerweile eine veritable Schlammschlacht geworden. Die Öffentlichkeit erfährt so einiges über Abgründe der Berliner Sozialpolitik.

Zwar versuchen Ehlerts Gefolgsleute derzeit mit allen Mitteln, umfassende Aufklärung über das Geschäftsgebaren des »gemeinnützigen« Vereins Treberhilfe und der ihm gehörenden »gemeinnützigen« GmbH gleichen Namens zu verhindern. Doch Thomas Dane, Vorstand des Diakonischen Werks, dem Dachverband, zu dem die Treberhilfe gehört, ist sich sicher, »daß alles ans Licht kommt«.

Zunächst bekamen Dane und Berlins ehemalige Sozialsenatorin Heidi Knake-Werner (Die Linke), die im auf Druck der Diakonie neu gebildeten Aufsichtsrat der Treberhilfe sitzen, von ihren Kontrahenten aber einen Maulkorb verpaßt. Unter Androhung von »empfindlichen Sanktionen« sei ihnen von Anwälten untersagt worden, Details aus dem Prüfbericht üb...



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