04.03.2010 / Ausland / Seite 6

Todesstrafe stoppen

»Free-Mumia-Abu-Jamal«-Konferenz im Europäischen Parlament

Theresa Wögerbauer, Brüssel
Der afro-amerikanische Journalist Mumia Abu-Jamal wurde 1982 wegen angeblichen Mordes an einem Polizisten in den USA zum Tode verurteilt. Der Tathergang ist bis heute nicht restlos geklärt, die Beweislage nie wirklich untersucht worden. Zweifel regten sich schon früh, jedoch sollte laut dem Vorsitzenden Richter »der Neger gegrillt« werden. Im Moment ist das Leben von Abu-Jamal stärker bedroht denn je.

Das war am Dienstag Anlaß einer außergewöhnlichen Konferenz im Europäischen Parlament (EP) in Brüssel. Auf Initiative der Vereinten Europäischen Linken diskutierten die Europaparlamentsabgeordnete der LINKEN, Sabine Lösing, ihr dänischer Kollege Sören Bo Sondergaard, Robert R. ­Bryan, Hauptverteidiger von Abu-Jamal sowie Sabine Kebir vom deutschen PEN-Zentrum. »Ziel der Konferenz ist es, Öffentlichkeit zu schaffen und eine fraktionsübergreifende Kampagne zu starten«, so die Initiatorin Lösing.

Die meisten Todeszelleninsassen sind Afroamerikaner bzw. gehöre...



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