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26.02.2010 / Inland / Seite 4

Reiner Zweckoptimismus

»Normalisierung« bei Berliner S-Bahn steht in den Sternen. Massive Zweifel an der Nachrüstbarkeit der wichtigsten Fahrzeugbaureihe

Rainer Balcerowiak
Das am Dienstag von der Deutschen Bahn AG vorgestellte Gutachten zu den Ursachen der Berliner S-Bahn-Krise steht weiter in der Kritik. So forderte der verkehrspolitische Sprecher der Berliner SPD, Christian Gaebler, im Tagesspiegel (Donnerstagausgabe), »bei einer unabhängigen Institution ein neues Gutachten in Auftrag zu geben«. Der »Freispruch«, den sich die Bahn AG habe erteilen lassen, sei »nichts wert«. Hintergrund der Forderung sind Berichte über die wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen dem Konzern und der beauftragten Kanzlei Gleiss/ Lutz.

Wenig beachtet wurde am Donnerstag eine Aussage des Vorstandsvorsitzenden der Bahn AG, Rüdiger Grube. Dieser hatte am Mittwoch im Verkehrsausschuß des Bundestags zwar erneut angekündigt, daß die Probleme bei der Berliner S-Bahn bis zum Jahresende behoben sein sollen. Aber er hatte gleichzeitig eingeräumt, daß derzeit überprüft werde, ob die von den Ausfällen am stärksten betroffene Fahrzeugbaureihe 481 überha...

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