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26.02.2010 / Ausland / Seite 6

Alle wollen dasselbe

Großbritanniens Parteien überbieten sich vor den Wahlen gegenseitig mit Sozialkürzungsplänen zur Abwälzung der Krisenlasten

Christian Bunke, Manchester
Voraussichtlich im Mai wird in Großbritannien ein neues Parlament gewählt. Die Wahlen werden in einem Klima politischer und gesellschaftlicher Instabilität stattfinden. In den vergangenen Monaten wurde in der britischen Presse noch der Aufschwung gepredigt. Die Financial Times hat sogar eine regelmäßige Kolumne, um nach Gründen für wirtschaftlichen Optimismus zu suchen.

All dies brach im Laufe dieser Woche in sich zusammen. Mervyn King, der führende Verwalter der Bank of England, erklärte am Dienstag, die wirtschaftliche Schwäche der Euro-Zone berge auch starke Risiken für Großbritannien. Deshalb seien in naher Zukunft wahrscheinlich weitere staatliche Hilfsmaßnahmen nötig. King machte außerdem deutlich, daß keines der G-7-Länder Zeichen deutlicher wirtschaftlicher Erholung zeigen würde. Alle hofften, in andere Länder exportieren zu können. Dies sei aber nicht der Fall.

King warnte in diesem Zusammenhang davor, Maßnahmen zur Schuldenverringerung zu früh...



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