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26.02.2010 / Inland / Seite 8

»Drastische Formulierungen sind nicht ihre Sache«

In NRW protestieren Künstler provokativ gegen das Kaputtsparen der Kultur – Politiker halten sich allerdings zurück. Ein Gespräch mit Rainer Bode

Gitta Düperthal
Rainer Bode ist Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft soziokultureller Zentren in Nordrhein-Westfalen

Sie protestieren gegen das Kaputtsparen der Kultur in Nordrhein-Westfalen und haben gemeinsam mit anderen den Aufruf gestartet: »Wir machen den Scheiß nicht mehr mit.« Unterschrieben haben 330 Künstler, Kulturinstitutionen und Initiativen – wieso aber sind Oberbürgermeister und Politiker kaum vertreten? Die wären doch für das Sparen zuständig …

Die würden auch nicht unterschreiben, weil so drastische Formulierungen, wie wir sie bewußt gewählt haben, gar nicht ihre Sache sind. Das ist ja die Ironie: Alle anderen, die von der bereits angekündigten Sparpolitik betroffen sein werden, die uns hier in Nordrhein-Westfalen nach den Landtagswahlen am 9. Mai ins Haus steht, können sich mit diesem Text durchaus identifizieren. Die hohe Zahl der bereits geleisteten Unterschriften spricht dafür. Seit Monaten werden Kürzungsmöglichkeiten in den Gem...

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