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26.02.2010 / Feminismus / Seite 15

Alltagserfahrung macht feministisch

Anne Lenz und Laura Paetau haben untersucht, wie in linken Gruppen genderpolitisches Handeln entsteht

Antje Peukert
Feminismus ist heute für die einen nur noch etwas für Leute, die einfach nicht wahrhaben wollen, daß die Gleichberechtigung längst durch ist. Für die anderen war Feminismus lediglich eine Etappe auf dem Weg zur allgemeinen Geschlechterforschung – ein notwendiger Anfang, nicht mehr. Aber daß eben nicht alles in paritätischer Ordnung ist, daß Ungerechtigkeiten und Diskriminierung weiterhin und oft subtil stattfinden, bereitet der einen oder dem anderen zumindest ein flaues Gefühl im Magen.

Anne Lenz und Laura Paetau haben nachgeforscht, in welcher Form feministisches Denken und Handeln heute eine Rolle spielt, wie beides konkret in linken Berliner Gruppierungen wirkt und welche Möglichkeiten es gibt, Theorie und Praxis in einen wechselseitigen Erkenntnisprozeß zu integrieren. Ihr Buch »Feminismen und ›Neue Politische Generation‹« bringt auf den Punkt, was die Krise des Feminismus ausmacht. Die Autorinnen deuten an, wie sich politische u...

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