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26.02.2010 / Sport / Seite 16

Schnellebige Zeiten

Helmut Recknagel und die Kurve 13

Uschi Diesl
Helmut Recknagel ist nicht in Vancouver. Am 20. März wird er 73. Vor drei Jahren war er schwer krank. Er ist kürzer getreten. »Mir wäre sogar die Reise bezahlt worden«, sagt er. »Aber ich will mir den langen Flug nicht mehr antun.«

Einiges aus dem aktuellen Winterspiele-Fernsehen hätte sich der Thüringer nicht träumen lassen, als er vor 50 Jahren ein olympisches Skispringen gewann. Kein Deutscher hatte das vor diesem 28. Februar 1960 geschafft. Es gab eine gesamtdeutsche Mannschaft. Recknagel trug beim Einmarsch die Fahne. Die Gold-Ski von Squaw Valley 1960 hängen heute im Oberhofer Skimuseum.

Im Vergleich zu damals sind die Spiele heute schneller, höher und so weiter. Es gibt mehr Sprints, mehr Tricks, mehr Stürze. Der Eiskanal der Rodler und Bobfahrer ist erwiesenermaßen lebensgefährlich.

Als eine von vielen hatte die australische Bobpilotin Astrid Loch-Wilkinson nach der Zieldurchfahrt große Probleme beim Bremsen. Sie ist Tierärztin. Auch Recknagel ...





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