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17.02.2010 / Antifa / Seite 15

Rechter Katzenjammer

Nach Blockade des Dresdner »Trauermarschs«: Chemnitzer Politologe kritisiert Antifa-Bündnis. Neonazis kündigen neue Aktion an

Markus Bernhardt
Die Reaktionen auf die Verhinderung des Neonaziaufmarsches am vergangenen Sonnabend in Dresden sind erwartungsgemäß geteilt. Etwa 12000 Antifaschisten hatten mit Massenblockaden dafür gesorgt, daß die rund 6000 Neofaschisten nicht wie ursprünglich geplant durch die Dresdner Neustadt marschieren und den 65. Jahrestag der Bombardierung der Stadt für ihre Zwecke mißbrauchen konnten.

Während Nazigegner den Erfolg von Dresden bundesweit bejubeln, übte der Chemnitzer Politologe Eckhard Jesse harsche Kritik an den Massenblockaden, die er als »eine Niederlage für den Rechtsstaat« bezeichnete, da sich die Antifaschisten »über Recht und Gesetz hinweggesetzt« hätten. Der Politikwissenschaftler, dem die Süddeutsche Zeitung in der Vergangenheit attestierte, durch die »Bagatellisierung von Rechtsextremismus aufgefallen« zu sein, geht jedoch noch weiter. Zumindest indirekt wirft er den Blockierern vor, durch die »vermeintliche Schmach«, die diese den Neofaschisten durc...

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