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16.02.2010 / Inland / Seite 2

»Die Chancen für Bürgerkaufhaus sind nicht vertan«

Karstadt-Beschäftigte in Kaiserslautern geben nicht auf. Genossenschaft im Gespräch. Ein Gespräch mit Kris Kunst

Ralf Wurzbacher
Kris Kunst ist aktiv beim ­globalisierungskritischen Netzwerk ATTAC in Mainz

Die Pläne zur Fortführung der Kaiserslauterer Karstadt-Filiale in Mitarbeiterregie sind geplatzt, weil der Immobilienbesitzer das Objekt den Initiatoren nicht überlassen will (jW berichtete). Wie bewerten Sie das Scheitern?

Daß die Sache an der Immobilienfrage gescheitert ist, hat uns nicht überrascht. Der Betriebsrat sprach ja sogar von Immobilienmafia, und es sieht so aus, als müßten die Arbeitsplätze wegen einer geplanten Shoppingmeile des Projektentwicklers ECE weichen. Aber auch eine Lösung mit einem privaten Investor hätte das Ende des Hauses wahrscheinlich nur ein paar Jahre aufgeschoben. Kaiserslautern ist eine relativ kleine Stadt mit begrenzter Kaufkraft und somit auf Dauer unattraktiv für Privatinvestoren im gehobenen Sektor des Einzelhandels. Nötig wäre ein Besitzer, der auch mit geringen Renditen zufrieden ist, aus der Region kommt und sein Herzblut in das Projekt st...

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