Der Schwarze Kanal
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16.02.2010 / Inland / Seite 5

Billigflieger droht Streik

Seit einem halben Jahr blockiert easyJet die Bildung eines Betriebsrates. Jetzt schließt ver.di gewerkschaftliche Aktionen nicht mehr aus

Jörn Boewe
Die Tarifverhandlungen über einen Mitbestimmungstarifvertrag für die rund 300 easyJet-Beschäftigten in Berlin-Schönefeld eskalieren. »Nach sieben erfolglosen Verhandlungstagen ist unsere Geduld am Ende«, teilte Holger Rößler, Verhandlungsführer der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft und zuständiger Betreuungssekretär im Bereich Luftfahrt, in einer am Montag verbreiteten Erklärung mit. Die Billigfluggesellschaft easyJet verweigert nach Gewerkschaftsangaben bisher den Beschäftigten eine in Deutschland übliche Interessenvertretung nach dem Betriebsverfassungsgesetz.

Allerdings gehören Fluggesellschaften – ähnlich wie Reedereien oder »Tendenzbetriebe« (z. B. Kirchen, Gewerkschaften, Parteien, Tageszeitungen) – zu den Unternehmen, für die das Betriebsverfassungsgesetz nur eingeschränkt gilt. So muß vor Errichtung eines Betriebsrates für das fliegende Personal (»im Flugbetrieb beschäftigte Arbeitnehmer«) ein entsprechender Tarifvertrag abgeschlo...

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