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15.02.2010 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Gefährdete Südflanke

Deutschlands Exportoffensive hat die Volkswirtschaften im Mittelmeerraum strukturell geschwächt. Leistungsbilanzdefizite bedrohen staatliche Bonitäten

Tomasz Konicz
Die Debatte um die Zukunft der europäischen Einheitswährung reißt nicht ab. Gegenüber der Süddeutschen Zeitung warnte der luxemburgische Ministerpräsident Jean-Claude Juncker am Wochenende vor »erdbebenartigen, unkontrollierbaren Folgen«, sollte das von einem Staatsbankrott bedrohte Griechenland aus der Euro-Zone ausscheiden müssen. Zudem thematisierte Juncker das wachsende ökonomische Ungleichgewicht zwischen dem deutschen Zentrum und der südlichen Peripherie der Euro-Zone: »Eine Währungszone kann auf Dauer nicht bestehen, wenn die Unterschiede in den Leistungsbilanzen der Volkswirtschaften übergroß werden.« Diplomatisch verklausuliert sprach der luxemburgische Regierungs­chef die simple – und in der deutschen Öffentlichkeit verbissen ignorierte – Tatsache aus, daß die deutschen Exportoffensiven seit Einführung des Euro maßgeblich zu der Defizitbildung in etlichen südlichen Volkswirtschaften der Euro-Zone beigetragen haben.

Neben Griechenlan...

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