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15.02.2010 / Ausland / Seite 7

Der Gefährte

Alberto Granado stellt auf der Buchmesse in Havanna ein Werk über Che Guevara vor

André Scheer, Havanna
Alberto Granado (Foto) ist eine lebende Legende. In Lateinamerika und weltweit wurde er als der Mann bekannt, der in den 50er Jahren gemeinsam mit Ernesto Guevara, dem späteren »Che«, auf dem Motorrad durch Südamerika reiste. Dabei wäre sein eigenes Leben selbst so manches Buch wert, denn der wie Che in Argentinien geborene ausgebildete Mediziner und Biochemiker, der seit 1961 in Kuba lebt, hat seinen Beitrag zu dem Gesundheitswesen auf der Insel geleistet, das heute auf dem Kontinent seinesgleichen sucht.

Wir treffen Alberto Granado in der »Casa de la Amistad«, dem Haus der Freundschaft, in Havannas Villenviertel Vedado. Die Geschichte dieses rosafarbenen Gebäudes ist so richtig nach dem Geschmack der Kubaner. Errichten ließ es im 19. Jahrhundert ein reicher Geschäftsmann aus Europa, der in eine junge Kubanerin verliebt war. Die damalige Kolonialgesellschaft lehnte diese nicht standesgemäße Verbindung ab, woraufhin der Mann seiner Freundin das Haus als ...

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