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24.11.1999 / Feuilleton / Seite 0

Was heißt hier Ostprodukt?

Am Freitag beginnt am Alex in Berlin die Ostpro-Messe (*)

Klaus Fischer
- Viele ehemalige DDR-Marken sind mit dem Staat untergegangen. Manche wurden fortgeführt. Sie gelten heute als Ostprodukte. Klaus Fischer fragt sich, was das eigentlich soll -

Der BINO-Würfel und der MINOL-Pirol sind Geschichte. Auch gibt es keine Stern-Radios mehr, und nach AKA- electric-Geräten sucht man vergeblich. Irgendwie ist das logisch, denn das gesellschaftliche Umfeld, in dem sie entstanden sind, existiert nicht mehr. Dennoch gibt es noch eine ganze Reihe von Firmen und Marken, die - aus Ostzeiten bekannt - heute noch um die Gunst der Verbraucher wetteifern. Die bezeichnen wir einfach einmal lax als Ostprodukte.

Dabei waren und sind die Voraussetzungungen für die meisten Firmen und ihre Produkte in den Ost- Bundesländern nicht besonders gut. Was von der Treuhand nicht totzumachen war, starb meist nach erfolgter Privatisierung. Wer nicht von einem starken Westpartner übernommen wurde litt an Eigenkapitalmangel. Banken - Ostbanken gibt es nic...

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