Schwarzer Kanal
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11.02.2010 / Ausland / Seite 6

Überwachungsexzeß in Vancouver

Mehr Angst vor Einheimischen als vor Terroristen. Olympiagegner unter Druck gesetzt

Stefan Inführ
Wenn die 21. Olympischen Winterspiele am Freitag in Vancouver eröffnet werden, soll dies nach dem Willen zahlreicher Indigenen-Organisationen, Armutsinitiativen und Umweltaktivisten nicht widerspruchslos über die Bühne gehen. Nachdem nun auch Umfragen eine sinkende Begeisterung der Bevölkerung für die Spiele feststellen, planen mehrere Gruppen Protestaktionen. Unter dem Motto »Herzinfarkt 2010: Verstopft die Arterien des Kapitalismus« rufen Olympiagegner zu einem Protestmarsch in Vancouver auf.

Seit sich die unterschiedlichen Widerstandsinitiativen gebildet haben, gibt es Berichte über staatliche Repression gegen sie. Mehrere in der Öffentlichkeit stehende Gegner der Winterspiele wurden in den vergangenen Jahren von Sicherheitskräften zu Hause oder am Arbeitsplatz aufgesucht und ausführlich befragt, auf das soziale Umfeld wurde ebenfalls Druck ausgeübt. Aktivistengruppen berichten von Unterwanderungsversuchen durch Zivilpolizisten und dem Abfangen von E-...

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